Dein Kind kneift beim Blick zur Tafel die Augen zusammen? Hält das Handy immer näher ans Gesicht?
Dann wird’s Zeit, genau hinzuschauen
Kurzsichtigkeit (Myopie) bei Kindern nimmt weltweit zu und betrifft bereits etwa 15% der deutschen Grundschulkinder. Das Problem: Dein Kind sieht in der Ferne unscharf, während nahe Objekte klar erkennbar bleiben. Kinderaugen befinden sich noch im Wachstum – deshalb sind sie besonders anfällig für Sehveränderungen.
Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung bei SCHÜTT Optik · Hörakustik kann das Fortschreiten der Myopie verlangsamen und mögliche Folgeerkrankungen vermeiden.
Bei gesunden Augen fallen Lichtstrahlen durch Hornhaut, vordere Augenkammer, Pupille, Linse und Glaskörper direkt auf die Netzhaut – perfekte Sicht entsteht. Beim kurzsichtigen Auge ist das Verhältnis zwischen Augenlänge und Brechkraft nicht im Gleichgewicht: Das Licht wird vor der Netzhaut fokussiert.
Das Ergebnis?
Unscharfe Fernsicht, während nahe Objekte deutlich bleiben. Daher der Name „kurz-sichtig“.
Kurzsichtigkeit wird in Dioptrien (dpt) gemessen. Manche Studien sprechen bereits ab -0,25 bis -0,75 dpt von Kurzsichtigkeit, andere setzen die Grenze bei -1,0 dpt an. Die typische „Schulmyopie“ tritt meist zwischen dem 8. und 15. Lebensjahr auf.
Interessante Fakten:
Achsenmyopie – die häufigste Form bei Kindern: Der Augapfel ist zu lang gewachsen. Jeder Millimeter Länge bedeutet etwa drei Dioptrien mehr Kurzsichtigkeit. Regelmäßige Kontrollen helfen bei der Überwachung.
Brechungsmyopie – die seltenere Variante: Hornhaut oder Linse brechen das Licht zu stark. Verursacht durch verstärkte Hornhautkrümmung (Krümmungsmyopie) oder Linsenveränderungen (Linsenmyopie).
Die meisten Kinder entwickeln eine einfache Myopie (Myopia simplex) bis -6,0 dpt, die nach dem 25. Lebensjahr meist stabil bleibt. Aufpassen bei degenerativer Myopie (Myopia magna) über -6,0 dpt – hier steigt das Risiko für spätere Augenerkrankungen. Früherkennung und passende Sehhilfen sind deshalb entscheidend.
Wann merkst Du, dass Dein Kind schlechter sieht?
Oft sind es die kleinen Dinge im Alltag. Mit regelmäßigen Sehtests erkennst Du Probleme früh, bevor sie sich verschlimmern.
Das erste Anzeichen zeigt sich meist in der Schule: Handy klappt, die Tafel ist unscharf. Typische Verhaltensweisen: nach vorne rutschen, Augen zusammenkneifen, häufiges Nachfragen. Oft bemerken Lehrkräfte diese Probleme zuerst.
Reibt Dein Kind ständig die Augen?
Das kann ein wichtiger Hinweis sein. Besonders bei Bildschirmarbeit blinzeln Kinder nur noch 7 Mal pro Minute statt der normalen 22 Mal – die Augen trocknen aus, jucken und brennen.
Durch Zusammenkneifen versuchen sie, schärfer zu sehen (die Augenform verändert sich minimal und hilft beim Fokussieren).
Ständiges Anstrengen beim Sehen macht müde. Besonders nachmittags klagen betroffene Kinder über Kopfschmerzen und Erschöpfung. Auch die Konzentration leidet: schlechtere Noten, Gereiztheit, schnelle Ermüdung.
Hockt Dein Kind direkt vor dem Fernseher?
Hält es Bücher sehr nah ans Gesicht? Faustregel: Mindestabstand 30 cm.
Der Bildschirm sollte im rechten Winkel zum Fenster stehen, um Blendungen zu vermeiden. Fallen Dir solche Verhaltensweisen auf, solltest Du handeln – je früher, desto besser.
Die Antworten sind vielfältiger, als Du vielleicht denkst.
Sind Mama oder Papa kurzsichtig? Dann steigt das Risiko für Dein Kind deutlich – besonders bei zwei kurzsichtigen Elternteilen. Forscher haben über 160 Genregionen identifiziert, die mit Myopie zusammenhängen. Dennoch zeigt sich: Das Sehverhalten ist oft wichtiger als die Gene.
Bei SCHÜTT Optik · Hörakustik berücksichtigen wir die Familiengeschichte für maßgeschneiderte Beratung.
Längeres Bücherlesen erhöht nachweislich das Myopie-Risiko. Die deutsche KiGGS-Studie fand keinen direkten Zusammenhang zwischen TV/Gaming/Computer und Myopie. Eine südkoreanische Untersuchung zeigt jedoch: Ab 1 Stunde Bildschirmzeit/Tag steigt das Risiko um ca. 5%, bei 4 Stunden verdoppelt es sich nahezu.
Lösung: Bewusste Medienzeiten und regelmäßige Pausen.
Während Naharbeit das Risiko erhöht, schützt Tageslicht: mindestens zwei Stunden täglich draußen können das Myopierisiko halbieren. Drinnen: ~500 Lux; draußen: 5.000–100.000 Lux.
Mechanismus: Tageslicht stimuliert die Dopamin-Freisetzung in der Netzhaut und bremst das Längenwachstum des Auges.
Kinder, die vor der 31. SSW oder mit <1.500 g geboren wurden, entwickeln häufiger Sehprobleme (u. a. durch Frühgeborenenretinopathie). Empfehlung: regelmäßige Kontrollen, um rechtzeitig zu handeln.
Gute Nachricht:
Kurzsichtigkeit lässt sich heute deutlich bremsen. Mit modernen Behandlungen und gezielter Vorbeugung schützt Du Kinderaugen nachhaltig.
Brillen und Kontaktlinsen korrigieren nicht nur – spezielle multifokale Kontaktlinsen – sogenannte Ortho-K-Linsen – können das Myopie-Wachstum um bis zu 43% verlangsamen (zweite Bildebene vor der Netzhaut, Hemmung des Augenlängenwachstums). Individuell angepasst bei SCHÜTT Optik · Hörakustik.
Spezielle Myopie-Management-Brillengläser wie Miyosmart können das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit bei Kindern gezielt verlangsamen.
Die innovativen Brillengläser von HOYA arbeiten mit einer besonderen optischen Struktur, die das Längenwachstum des Auges beeinflusst – ganz ohne Eingriff.
Sicher, alltagstauglich und komfortabel unterstützen Miyosmart Gläser die langfristige Sehgesundheit von Kindern und lassen sich problemlos in Schule und Freizeit integrieren.
Individuell angepasst bei SCHÜTT Optik · Hörakustik.
Orthokeratologische Kontaktlinsen (Ortho-K) korrigieren Kurzsichtigkeit über Nacht und können das Fortschreiten der Myopie bei Kindern wirksam verlangsamen.
Die formstabilen Linsen werden im Schlaf getragen und ermöglichen tagsüber scharfes Sehen ohne Brille oder Kontaktlinsen.
Eine sichere, nicht-chirurgische Methode zur Unterstützung der langfristigen Augengesundheit – individuell angepasst bei SCHÜTT Optik · Hörakustik.
Tagsüber scharf sehen ohne Sehhilfe und zugleich das Fortschreiten der Myopie um bis zu 60% bremsen.
Atropin-Tropfen – kleine Dosis, große Wirkung
Niedrig dosierte Atropin-Augentropfen (0,01%) können das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit um bis zu 50% verlangsamen. Sie werden abends vor dem Schlafengehen in beide Augen gegeben.
Allerdings gilt: Die Wirkung hält nur an, solange die Tropfen regelmäßig angewendet werden. Beim Absetzen kann die Kurzsichtigkeit schnell wieder aufholen.
Nebenwirkungen können auftreten – darunter erhöhte Lichtempfindlichkeit, zeitweise verschwommenes Sehen in der Nähe oder auch allergische Reaktionen.
Bei SCHÜTT Optik · Hörakustik erhältst Du alle wichtigen Informationen zu dieser Off-Label-Therapie, individuell auf Dein Kind abgestimmt.
Off-Label-Therapie bedeutet:
Ein Medikament ist zwar zugelassen, wird aber bei einer anderen Erkrankung, in einer anderen Dosierung oder für eine andere Altersgruppe eingesetzt, als ursprünglich von den Behörden genehmigt.
Bei den Atropin-Augentropfen (0,01%) ist es so:
Atropin ist offiziell z. B. für andere Augenbehandlungen in höherer Dosierung zugelassen.
Die sehr niedrige Dosierung (0,01%) gegen fortschreitende Kurzsichtigkeit bei Kindern ist noch nicht offiziell zugelassen, auch wenn viele Studien ihre Wirksamkeit zeigen.
Deshalb spricht man hier von einer Off-Label-Anwendung.
Mindestens zwei Stunden täglich draußen halbieren das Risiko; Tageslicht triggert Dopamin in der Netzhaut und hemmt übermäßiges Augenwachstum.
Wir erkennen Veränderungen früh und leiten sofort die richtigen Maßnahmen ein.
Buche jetzt Deinen Kinderaugen-Check und schütze Deine Kleinen nachhaltig.
Kurzsichtigkeit bei Kindern – kein Grund zur Panik. Ob genetische Veranlagung, zu viel Bildschirmzeit oder zu wenig Tageslicht: Die Ursachen kennst Du jetzt, die Warnsignale auch – und es gibt wirksame Lösungen.
Bei SCHÜTT Optik · Hörakustik findest Du alles unter einem Dach: moderne Brillen, spezielle Kontaktlinsen und professionelle Sehtests. Früh erkennen. Gezielt handeln. Augengesundheit schützen. Ortho-K-Linsen, multifokale Kontaktlinsen oder klassische Kinderbrillen – wir finden die perfekte Lösung für Dein Kind. Plus Alltagstipps: mehr Zeit draußen, richtige Bildschirmabstände, regelmäßige Sehpausen.
Dein Vorteil: Kurzsichtigkeit lässt sich verlangsamen, Folgeerkrankungen vermeiden. Klares Sehen ist möglich.
Buche jetzt Deinen Kinderaugen-Check.
Deine Kinder. Unser Anspruch. Bestes Sehen.
Mindestens zwei Stunden täglich im Freien, regelmäßige Pausen bei Naharbeit, gesunder Bildschirmabstand. Regelmäßige Sehtests zur Früherkennung.
Genetik, zu viel Naharbeit/Bildschirmzeit, zu wenig Tageslicht sowie in manchen Fällen Frühgeburt oder bestimmte Erkrankungen.
Häufig zwischen 8 und 15 Jahren, Höhepunkt um das 11. Lebensjahr; bei ca. 75% Beginn zwischen 9 und 13 Jahren.
Brillen mit speziellen Brillengläsern mit D.I.M.S. Technologie, multifokale oder Ortho-K-Kontaktlinsen, niedrig dosierte Atropin-Tropfen, die aber für das Kind unangenehm sein können, plus Prävention: Aufenthalt im Freien, Pausen bei Naharbeit.
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